

Christopher Johannes
Business Development Manager
Lesezeit: ca. 10 Minuten
Cloud-Services, IoT-Geräte, moderne Security-Tools und KI-Anwendungen haben eines gemeinsam: Sie produzieren Unmengen an Logs. Was früher ein überschaubares Nebenprodukt der IT war, ist heute ein geschäftskritischer Datenstrom. Logs sind essenziell für Security Monitoring, Incident Response, Compliance und Betrieb – gleichzeitig wachsen Volumen, Vielfalt und Kosten jedoch schneller als viele Budgets.
Unternehmen stehen damit vor einer paradoxen Situation: Sie brauchen mehr Logs für Sicherheit und Nachvollziehbarkeit, können sich aber nicht mehr leisten, alles ungefiltert zu speichern und zu analysieren. Genau hier setzen Data Stream Processing und Log-Optimierung an.
Die aktuelle Marktsituation im Log-Management ist geprägt von mehreren, sich gegenseitig verstärkenden Faktoren:
Kurz gesagt: Das klassische „Alles rein ins SIEM“-Prinzip funktioniert wirtschaftlich und technisch nicht mehr.
Data Stream Processing verändert den Umgang mit Logs grundlegend. Statt Logs unkontrolliert an ein Zielsystem zu senden, werden Datenströme zentral gesteuert, gefiltert, angereichert, umformatiert oder gezielt verworfen bevor sie Kosten verursachen. Moderne Data-Stream-Processing-Plattformen ermöglichen:
Oder anders gesagt: Logs gehen endlich auf Diät ohne Informationsverlust.
Eine etablierte Lösung für Data Stream Processing ist Cribl. Die modulare Architektur erlaubt es, Logs entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu steuern:
Der entscheidende Vorteil: Nicht jedes Log muss dauerhaft ins SIEM. Hochwertige, sicherheitsrelevante Events werden gezielt weitergeleitet, während weniger kritische Daten kostengünstig gespeichert oder nur bei Bedarf analysiert werden. Die Daten zur Analyse können im SIEM nach angemessener Zeit gelöscht werden, weil sie in einem „billigen“ Speicher nach wie vor verfügbar sind und dort wesentlich günstiger aufbewahrt werden können. Bei Bedarf werden die notwendigen Events per Knopfdruck erneut ins SIEM übertragen und dort analysiert.
Durch intelligente Filterung, Deduplizierung und Normalisierung lassen sich in der Praxis bis zu 40 % des Log-Volumens reduzieren. Das wirkt sich direkt aus auf:
Oder etwas flapsig formuliert: Ihr SIEM bekommt endlich nur noch die Logs, die es auch wirklich lesen möchte, ohne dabei durch Komprimierung oder Umformatierung Informationen zu verlieren.
Hier abgebildet ist ein Windows Security Event. Das Einzelne Event hat eine Größe von 1.36 KB.

Alleine durch die Umformatierung in ein JSON Format ist dieses Event ohne Informationsverlust nur noch 921 B groß – Das entspricht einer Reduktion um 34,07%.

Weitere Maßnahmen sind möglich, aber mit Vorsicht anzuwenden, damit keine wesentlichen Informationen verloren gehen. Wer sich das näher anschauen möchte, kann sich zum Beispiel hier informieren: Reducing Windows XML Events | Cribl Docs
Technologie allein löst keine Probleme. Entscheidend ist die richtige Umsetzung.
Orange Cyberdefense Germany begleitet Unternehmen ganzheitlich auf dem Weg zur optimierten Log-Architektur:
Das Ergebnis: Ein zukunftssicheres, kostenkontrolliertes Log-Management, das Security-Teams entlastet und gleichzeitig bessere Ergebnisse liefert.
Data Stream Processing und Log-Optimierung sind kein „Nice-to-have“, sondern eine notwendige Antwort auf Datenflut, Kostenexplosion und regulatorischen Druck. Mit Lösungen wie Cribl und der Expertise von Orange Cyberdefense Germany wird aus dem Log-Chaos eine steuerbare, wirtschaftliche und sichere Datenbasis.
Denn am Ende gilt: Nicht die Menge der Logs entscheidet, sondern ihr Mehrwert.
Möchten Sie Ihre Log-Kosten senken, die Datenqualität erhöhen und gleichzeitig Ihre Security-Use-Cases verbessern? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Ihre Log-Architektur neu zu denken.
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Chrsitopher Johannes
Business Development Manager
Orange Cyberdefense
Christopher Johannes ist Portfolio Manager im Bereich Business Development und PreSales bei Orange Cyberdefense. In seiner Rolle verantwortet er die Positionierung und Weiterentwicklung von Managed Security Services und unterstützt Kunden bei der strategischen Ausrichtung ihrer Cybersecurity. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf Microsoft-Sicherheitslösungen wie Azure, Microsoft Sentinel und Defender, die er gezielt zur Stärkung moderner Security-Architekturen einsetzt. Als vielseitiger Experte agiert er bereichsübergreifend innerhalb des Portfolios von Orange Cyberdefense. Seit 2025 ist er zudem Host des ersten deutschen Cyber Experience Centers und engagiert sich dort aktiv für die Sensibilisierung des Top-Managements für Cybersecurity-Themen.