Laut der Studie „Digital 2020“ von We Are Social und Hootsuite nutzen weltweit mehr als 5,19 Milliarden Menschen ein Mobiltelefon, ein Plus von 124 Millionen (2,4 %) im Vergleich zum Vorjahr.
Nach Angaben von GlobalWebIndex entfällt mehr als die Hälfte (50,1 %) der im Internet verbrachten Zeit auf mobile Endgeräte.
Diese Nutzung birgt Risiken, die im Wesentlichen dieselben sind wie bei Computern, mit einem entscheidenden Unterschied:
Ob sie mit ihrem privaten oder beruflichen Smartphone surfen, Nutzer fühlen sich deutlich weniger von Angriffen bedroht als bei der Verwendung eines Computers.
Dieses Sicherheitsgefühl ist bei iPhone-Nutzern noch ausgeprägter, da das Betriebssystem als weniger verwundbar – aber keineswegs immun – gegenüber Cyberangriffen gilt. Dennoch gibt es zahlreiche Angriffsvektoren, und Cyberkriminelle verfolgen auf Mobiltelefonen dieselben Ziele: ganz oben stehen Datendiebstahl, die Generierung von Fake-Klicks auf Werbung und Erpressung durch Lösegeldforderungen.
Schadsoftware-Apps sind gefälschte Apps, die so gut gemacht sind, dass sie wie echte erscheinen. Ihr Ziel: ein Informationssystem zu schädigen oder zu zerstören, Daten zu stehlen, zu verändern oder zu löschen – oder auch Werbung einzublenden.
Sie werden häufig in den Code mobiler Anwendungen eingebettet und nach dem Download und der Aktivierung der App ausgelöst. Im Wesentlichen dienen sie als Einfallstor, über das Angreifer persönliche Daten stehlen können.
Phishing ist eine relativ einfache Hacking-Technik: Der Nutzer wird dazu verleitet, seine Daten über eine gefälschte Website oder eine betrügerische E‑Mail einzugeben.
Smishing ist die SMS-Variante des Phishings. Anders als Angriffe über das Web ist SMS spezifisch für das Mobiltelefon – und Nutzer sind hier oft weniger misstrauisch.
Diese Art von Cyberangriff tritt auf, wenn sich ein Nutzer mit einem öffentlichen WLAN-Netz verbindet – etwa am Flughafen, im Restaurant oder im Hotel – und seine Kommunikation unbemerkt abgefangen wird. Das Risiko besteht darin, dass ein Angreifer auf diese Weise seine Daten stehlen kann.
Die Sicherheitslücken eines mobilen Betriebssystems stellen trotz regelmäßiger „Patches“ durch Updates einen erheblichen Risikofaktor dar. Auch wenn sie kaum oder gar nicht erkannt werden, werden sie von Hackern und Nachrichtendiensten ausgenutzt. Man spricht hier von Zero-Day-Schwachstellen.
Hinzu kommt: Selbst wenn Betriebssystemhersteller und Geräteanbieter bereits einen Sicherheitspatch bereitgestellt haben, erfordert die Installation des Updates eine Aktion durch den Nutzer und wird nicht immer vorgenommen.
Um Ihr Mobiltelefon besser zu schützen, bilden Antiviren- und andere Sicherheitslösungen aus dem Handel die erste Verteidigungslinie, reichen jedoch allein nicht aus. Sie müssen durch Sensibilisierung der wichtigsten Akteure ergänzt werden: der Nutzer selbst.
Hier einige wichtige Verhaltensregeln:
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